Wir werden uns, da ich in Kalsruhe wohne, mit dem Staatstheater Karlsruhe beschäftigen!

Mein Lieblingsballett ist Schwanensee, und deshalb fangen wir damit auch an. 

Schwanensee ist ein sehr berühmtes Ballettstück zur Musik vom Weltbekannten Pjotr Iljitsch Tschaikowskis

1. Akt

Im Schlosspark feiert Prinz Siegfried seinen 21. Geburtstag. Die Königsmutter kommt hinzu und wirft ihm zärtlich seine Unbeschwertheit vor. Sie erinnert ihn, dass am nächsten Tag ein Hofball stattfinden wird und er unter den teilnehmenden Gästen eine Braut wählen soll. Die Tänze werden fortgesetzt, bis der Prinz sich absondert und von einer unbestimmten Melancholie erfasst wird. Am Himmel sieht er weiße Schwäne vorüberziehen und er beschließt, mit seinen Freunden auf die Jagd zu gehen.

2. Akt

Am Ufer des Schwanensees, in der Nähe des Schlosses, erscheint im Mondlicht, aus dem Wasser tretend, das wunderschöne Schwanenmädchen. Der Prinz kommt hinzu und will schon seine Armbrust anlegen, als das Schwanenmädchen als Schwanenkönigin vor ihn tritt. Die Königin erzählt Siegfried, sie sei Prinzessin Odette, die vom Zauberer Rotbart in einen Schwan verwandelt worden ist. Von diesem Zauber könne sie nur derjenige erlösen, der ihr ewige Liebe schwört. Siegfried, von ihrem Liebreiz überwältigt, schwört ihr ewige Liebe und Treue.

Die Verzauberung der Liebenden findet ein Echo in den Tänzen der Schwäne. Odette und der Prinz bemerken nicht, dass sie von Rotbart belauscht wurden. Die Liebenden verlassen die Lichtung.

3. Akt

Festball im Schloss am nächsten Tag. Prinz Siegfried soll seine Braut wählen. Der Prinz tanzt mit den jungen Bräuten aus verschiedenen Ländern, aber seine Gedanken sind nur bei Odette. Unerwartet wird ein edler unbekannter Gast gemeldet: Baron Rotbart mit seinem Geschöpf Odile, die Odettes verführerisches, negatives Ebenbild ist und in der Prinz Siegfried fasziniert seine geliebte Odette zu erkennen glaubt. Die Divertissements mit den Nationaltänzen werden fortgesetzt. Siegfried, nun vollends der bösen Faszination der "schwarzen Odette" verfallen, hält um ihre Hand an und schwört auch ihr ewige Liebe und Treue. Triumphierend über den gelungenen Betrug verlassen Rotbart und Odile den Ballsaal, während Odettes weißer Geist in der Ferne erscheint. Siegfried läuft verzweifelt zum See.

4. Akt

Hier gibt es mehrere Varianten:

Am See warten die Schwäne auf die Rückkehr ihrer Prinzessin. Diese kommt und berichtet ihnen, was sich zugetragen hat. Der Prinz erreicht den See und bittet Odette um Verzeihung, und sie vergibt ihm. Eine große von Rotbart geschickte Welle droht Siegfried zu ertränken. Odette stürzt sich in die Flut, um Siegfried zu retten. Abhängig von der Inszenierung stirbt entweder einer von beiden (Siegfried oder Odette), oder beide sterben, oder beide leben glücklich bis an ihr Lebensende.

 

Das ist die Russische Geschichte. 

 

Jetzt erzähle ich euch von Coppelia.

Das Ballett Coppélia ou La Fille aux yeux d'émail (deutsch Coppelia oder Das Mädchen mit den Glasaugen) wurde 1870 von Léo Delibes nach einem Libretto von Arthur Saint-Léon, von dem auch die erste Choreografie stammte, und Charles Nuitter komponiert. Die Handlung basiert auf E. T. A. Hoffmanns Erzählung Der Sandmann. Die Uraufführung fand am 25. Mai 1870 an der Pariser Oper statt, mit Eugenie Fiocre als Franz, und war ein triumphaler Erfolg. Bis heute gehört Coppélia zum Standardrepertoire des klassischen Balletts.

LA FILLE MAL GARDEE-DIE SCHLECHT BEHÜTETE TOCHTER

Tänzer: Flavio Salamanka; Bruna Andrade

Stückgeschichte

Es wurde am 1. Juli 1789 in Grand Théâtre von Bordeaux unter dem Titel Le Ballet de la paille, ou il n’est qu’un pas, du mal au bien (Das Strohballett oder Vom Schlechten zum Guten ist es nur ein Schritt) uraufgeführt. Autor, Choreograf und Tänzer war Jean Dauberval, der zu der Zeit Ballettmeister in Bordeaux war.


Nach der Uraufführung in Bordeaux folgte am 30. April 1791 eine Aufführung im Pantheon Theatre in London, jetzt unter seinem heutigen Titel, in den nächsten zehn Jahren weitere Aufführung fast überall in Europa, nur nicht in Paris, wo erst 1803 eine Inszenierung an der Porte Saint-Martin durch Eugène Hus stattfand. 1828 nahm die Pariser Oper La Fille mal gardée in ihr Repertoire auf, jetzt unter dem Ballettmeister Jean-Pierre Aumer, einem Schüler Daubervals, wozu er die Originalmusik von Ferdinand Hérold überarbeiten ließ. 1854 wurde das Ballett aus dem Pariser Repertoire herausgenommen und geriet daraufhin in Frankreich in Vergessenheit. In Russland allerdings arbeitete Charles Didelot, der das Ballett in London getanzt hatte, als Ballettmeister amMariinski-Theater in Sankt Petersburg, und der es mit Fanny Elssler 1848 auf die Bühne brachte. Das Stück wurde 1885 in der Fassung von Marius Petipa mit der von Peter Ludwig Hertel 1864 für Paul Taglioni gekürzten Partitur und mit der Unterstützung von Lew Iwanow unter dem Titel La Précaution inutile (Die vergebliche Vorsicht) mit Virginia Zucchi in der Hauptrolle aufgeführt – eine Fassung, auf die sich Bronislava Nijinska stützte, als sie 1940 das Stück ans Ballet Theatre in New York brachte.Angeregt zu diesem Ballett wurde Dauberval von dem Bild Junges Mädchen, das von seiner Mutter gescholten wird von Pierre-Antoine Baudouin aus dem Jahr 1764, auf dem neben dem Mädchen und der Mutter im Hintergrund ihr Liebhaber zu sehen ist, wie er sich davonstiehlt. La Fille mal gardée ist das erste Ballett, in dem eine realistische Handlung auf die Bühne gebracht wird, und keine Götter oder mythologischen Wesen mehr eine Rolle spielen.

 

Für den französischsprachigen Raum war es Joseph Lazzini, der das Ballett 1954 nach hundert Jahren neu auf die Bühne brachte, in Lüttich und in einer Version, die 1962 von Rosella Hightower und Nurejew in Marseille getanzt wurde. Heinz Spoerli brachte La Fille mal gardée 1981 im Auftrag der Pariser Oper wieder in die Hauptstadt.

Kommen wir nun zu:

Giselle

 

Tänzer: Flavio Salamanka; Elisiane Büchele


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